Wasser-Wissen



Hagel 

(hail) Ein zumeist in Verbindung mit Gewitter auftretender Niederschlag in Form von Eiskugeln oder Eisklümpchen (Agglomeraten) mit 5 bis 50 mm Durchmesser (in seltenen Fällen auch größer). Sie entstehen in rasch aufsteigenden, feuchten Luftströmen. Hagel erhält seine schalenförmige Struktur durch wiederholtes Aufsteigen und Fallen in der Turbulenz verschieden temperierter Wolkenschichten. Ob in einer Gewitterwolke vorhandener Hagel tatsächlich bis zur Erdoberfläche gelangt, hängt u.a. von der Höhe der Nullgradgrenze in der Atmosphäre ab.

Hagelschläge können verheerende Folgen haben und sind besonders gefährlich für Luftfahrzeuge. Innerhalb weniger Minuten kann eine ganze Landschaft mit einer hohen Hageldecke überzogen sein. Hagel von über 30 mm Durchmesser ist dabei auch in Deutschland und Österreich keine Seltenheit. Schwere Hagelschläge treten fast nur im Sommer auf und ist i.d.R. lokal auf nur wenige Quadratkilometer begrenzt.

Durch das lokal begrenzte Niederschlagsereignis, hat es vergleichsweise geringe spezifische Auswirkungen auf Kläranlagen

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