Wasser-Wissen



Gold, Au

(gold) lat. aurum ("Gold) oder aurora ("Morgenröte")

Stoffsystem

Gold ist aufgrund seiner Verwendung als Schmuck und Währung eines der bekanntesten in der Natur vorkommenden Elemente. Verwitterung und Erosion goldhaltiger Gesteine führen oft zur Ablagerung des relativ schweren Metalls am Boden abfließender Gewässer.

Physikalische und chemische Eigenschaften

Aussehen  goldglänzend Schmelzpunkt 1064,4 °C
Geruch geruchlos Siedepunkt 2940 °C
Molmasse 196,97 g/mol Dichte  ( 25 °C) 19,32 g/cm3
Zustand bei 20 °C fest Löslichkeit in Wasser (20 °C, 1 bar) unlöslich

Für weitere Stoffdaten siehe auch Übersicht der Elemente.

Herstellung und Anwendung

Ungefährt 40 % des heute geförderten Goldes kommen aus den USA, Südafrika und Australien. Bisher wurden ca. 2/3 der bekannten Goldvorräte der Erde ausgebeutet. Gold dient in Form von Goldmünzen als internationales Zahlungsmittel und wird von vielen Zentralbanken der Welt eingelagert, auch wenn heute die Stabilität einer Währung nicht mehr auf der Deckung durch Goldreserven beruht. Darüber hinaus kommt es als Füllmaterial für Zähne und in der Elektronikindustrie zum Einsatz. Im Speisenbereich dient es in Form von Blattgold und Blattgoldflocken als Lebensmittelfarbstoff E 175 dem Vergolden von Speisen und Getränken.

Umwelteinfluss und Gesundheit

während der Umwelteinfluss von Gold vernachlässigt werden kann da Gold aufgrund seines hohen Wertes nicht emittiert wird, führt der Goldabbau teilweise zu erheblichen Umweltbelastung, z.B. wenn es zum Einsatz von Cyanid kommt.

Abwasserreinigung/Trinkwasseraufbereitung

Goldvorkommen im Wasser sind derart selten dass eine Betrachtung diesbezüglich nicht vorliegt. Gold kommt z.B. in Form von Goldelektrode bei der Messung des Redoxpotential im Wasser zum Einsatz.

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